Aktuelles Aktuelles


Aktuelles im Forschungsfeld
wohnen+/-ausstellen:

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Vortrag
23. November 2021, 18.00 Uhr

Kleiner Saal, Haus der Wissenschaft Sandstr. 4/5, 28195 Bremen

Kathrin Busch, Berlin

Schwächeln – Selbstgebrauch als Wissensform

Der Vortrag geht von zwei epistemischen Umbrüchen aus: zum einen von den Veränderungen in der zeitgenössischen Kunst, die sich in den aktuellen Debatten um den Begriff der künstlerischen Forschung manifestieren. Zum anderen von einem neuen Gebrauch des Selbst, durch den andere Wissensformen nicht nur intellektuell erschlossen, sondern auch habitualisiert und verkörpert werden. Heutige Selbsttechniken und künstlerische Wissensformen sind aufeinander bezogen. Dabei liegt der Fokus des Vortrags auf Praktiken der Desubjektivierung, Selbstschwächung und Überempfindlichkeit, sofern sie als widerständige ästhetische Wissensformen kultiviert werden.

Die Veranstaltung ist in Präsenz und online (Zoom) geplant. Es gilt die 3G-Regel. Änderungen je nach Corona-Situation sind möglich.

Um Anmeldungen wird gebeten:

amelie.ochs@uni-bremen.de

Der Zoom-Link zur Veranstaltung: https://uni-bremen.zoom.us/j/99660912961?pwd=Yk1QYyttTzhYK0d6dS8wVW9YV2ZGQT09

Meeting-ID: 996 6091 2961
Kenncode: 453717

Der Eintritt ist frei.

 

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Vortrag
14. Dezember 2021, 18.00 Uhr
b.zb Bremer Zentrum für Baukultur Am Speicher XI 1, 28217 Bremen

Niloufar Tajeri, Berlin/Braunschweig

Kleine Eingriffe für ein Wohnen in der Postwachstumsstadt

Die Entwurfsmethode des „Kleinen Eingriffs“ präsentiert in Anlehnung an Lucius Burckhardt eine Herangehensweise, die aus der genauen Betrachtung des Vorhandenen in präzise, kleinmaßstäbliche Entscheidungen mündet – und baulich so wenig wie möglich verändert. Wie kann man heute vorhandene Gebäude mit kleinen Eingriffen umbauen? Wie kann man sie beweglicher machen für eine sich verändernde Gesellschaft, ohne ihre Atmosphäre und somit das Fragile, das das „Zuhause sein“ der Bewohnerschaft ausmacht, zu zerstören? Der „Kleine Eingriff“ erweitert Burckhardts Ansatz um Fragen der feministischen Raumpraxis und der Postwachstumstheorie und plädiert für eine andere Art zu gestalten: einer auf soziale und ökologische Gerechtigkeit, Teilhabe und Sorgetragen bedachten Praxis.

Der Vortrag findet im Rahmen des Ausstellungsprojektes „wohnen³ bezahlbar. besser. bauen. Architektonische Lösungen und künstlerische Interventionen“ (5.12.2021–3.7.2022) statt – ein Ausstellungsprojekt des Hafenmuseums Speicher XI, des b.zb Bremer Zentrums für Baukultur und des Mariann Steegmann Instituts. Kunst & Gender/ Forschungsfeld wohnen+/–ausstellen. Weitere Informationen: www.bezahlbarbesserbauen.net

Die Veranstaltung ist in Präsenz und online (Zoom) geplant. Es gilt die 3G-Regel. Änderungen je nach Corona-Situation sind möglich.

Um Anmeldungen wird gebeten:

amelie.ochs@uni-bremen.de

Der Zoom-Links wird hier zeitnah bekannt gegeben.

Der Eintritt ist frei.

 

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Vortrag
18. Januar 2022, 18 Uhr
b.zb Bremer Zentrum für Baukultur Am Speicher XI 1, 28217 Bremen

Irene Nierhaus, Wien/Bremen

Wohngrenzen
Politiken von Bewohnen und Un/ Sichtbarkeit

Sichtbarkeit von Wohnen wird oft mit Bildern von Möbeln, Wohnräumen oder Familiengeschichten assoziiert. Als Konsum- und Privatwelten tendieren sie zu Vorstellungen von Wohnen als ‚glücklichem Raum‘ (Bachelard), hinter dem das Prekäre wie auch das Bedingungslose des öffentlich angestrebten, wohlgeordneten Lebens zurückbleibt. Das Verhältnis von Bewohnen und Un/Sichtbarkeit wird auf zwei, letztlich nicht trennbaren Ebenen thematisiert: An Integration und Sichtbarkeit, so in der bevölkerungspolitischen Fixierung der sozialen Klassen, Gruppen und Geschlechter im Wohnen. Und an der Ausgrenzung und Unsichtbarkeit des Prekären, wie den Gefährdungen im Privatraum, dem Wohnen in Obdachlosigkeit, Migration oder bei Zerstörung durch Naturkatastrophen und Kriege.

Der Vortrag findet im Rahmen des Ausstellungsprojektes „wohnen³ bezahlbar. besser. bauen. Architektonische Lösungen und künstlerische Interventionen“ (5.12.2021–3.7.2022) statt – ein Ausstellungsprojekt des Hafenmuseums Speicher XI, des b.zb Bremer Zentrums für Baukultur und des Mariann Steegmann Instituts. Kunst & Gender/Forschungs-feld wohnen+/–ausstellen. Weitere Informationen: www.bezahlbarbesserbauen.net

Die Veranstaltung ist in Präsenz und online (Zoom) geplant. Es gilt die 3G-Regel. Änderungen je nach Corona-Situation sind möglich.

Um Anmeldungen wird gebeten:

amelie.ochs@uni-bremen.de

Der Zoom-Links wird hier zeitnah bekannt gegeben.

Der Eintritt ist frei.

 

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Vortrag SALON TIER

19. Januar 2022, 18.00 Uhr

Die Vogel-WG: Forscheralltag in einer nicht-alltäglichen Mietwohnung um 1920

Karl Schulze-Hagen (Ornithologe, Mönchengladbach)

 

Vortrag SALON TIER

10. Februar 2022, 18.00 Uhr

A Dollhouse for Dinosaurs. Einbrüche ins Wohnen

Hörner/Antlfinger (Künstler*innen, Kunsthochschule für Medien Köln)

 

Der Zoom-Link zu den Veranstaltungen wird zeitnah hier bekannt gegeben.

Eine Online-Veranstaltungsreihe kuratiert von Silke Förschler, Christiane Keim und Astrid Silvia Schönhagen im Rahmen des Projekts c/o HABITAT TIER

SALON TIER ist eine Veranstaltungsreihe des Forschungsfeldes wohnen +/-ausstellen in der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Universität Bremen mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender.

 

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PUBLIKATIONEN

Elena Zanichelli 
Die Wand als Störgröße: Monica Bonvicini, in: Julia Freytag, Astrid Hackel, Alexandra Tacke (Hg.): "Gegen die Wand. Subversive Positionierungen von Autorinnen und Künstlerinnen", Berlin: Neofelis Verlag 2021.
S. 241-280.

Irene Nierhaus
Das eingerichtete Leben: Zu Zeige- und Bildpolitiken des Wohnens im Roten Wien,
in: Arch+ Zeitschrift für Architektur und Urbanismus, 
Heft 244, Wien: Das Ende des Wohnbaus (als Typologie) 2021.
S. 78-83.


Irene Nierhaus
Unbehaust: Zur Gegenwärtigkeit krisenhaften Wohnens, in: der architekt / herausgegeben vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA. 
Themenheft: mittendrin außen vor: obdachlosigkeit in der stadt, Heft 2/2021, S. 63-67.

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Kontakt Kontakt


Mariann Steegmann Institut
Kunst & Gender
c/o Universität Bremen
FVG M1060/1061
Celsiusstr. 2
28359 Bremen

Tel +49 421 218 697 11
Tel +49 421 218 697 12
info@msi.uni-bremen.de
www.mariann-steegmann-institut.de

 

Postanschrift

Mariann Steegmann Institut
Kunst & Gender
c/o Universität Bremen
Celsiusstr. 2
28359 Bremen

Impressum Impressum


Herausgeber
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Inhaltliche Konzeption und
Redaktion
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Konzeption, Gestaltung und
Realisation
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Haftungsausschluss

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Institut Institut


Das Mariann Steegmann Institut Kunst & Gender ist eine seit Juni 2010 neu gegründete Forschungseinrichtung mit Sitz an der Universität Bremen.
Eingerichtet wurde das Institut von der Mariann Steegmann Stiftung zur Förderung von Frauen in Musik und Kunst. Das Mariann Steegmann Institut widmet sich der Förderung der Gender-Forschung in den Kunstwissenschaften sowie der Unterstützung der künstlerisch ästhetischen
Praxis und Vermittlung. Zu den besonderen Anliegen des Instituts zählen die Initiierung von Forschungsvorhaben, der Aufbau einer Studienbibliothek, die Förderung des wissenschaftlichen Austausches sowie die des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Kooperation Kooperationen


Grundlage für die Einrichtung des Mariann Steegmann Instituts ist – auf Basis eines langfristig angelegten Kooperationsvertrags mit der Universität Bremen – die Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstwissenschaft - Filmwissenschaft - Kunstpädagogik im Fachbereich 9 Kulturwissenschaften mit dem Ziel, einen Forschungszusammenhang zu kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung zu profilieren und zu vernetzen. 

Personen Personen


Leitung
-
Mitarbeiterinnen
Stipendatinnen
-
Assoziierte
-
Vorstand und Beirat

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Mariann Steegman Mariann Steegmann


Das Mariann Steegmann Institut ist eine Einrichtung der Mariann Steegmann Stiftung zur Förderung von Frauen in Kunst und Musik, deren Gründung als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Bremen durch das Vermächtnis von Mariann Steegmann ermöglicht wurde. 


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Forschung Forschung


Das Mariann Steegmann Institut initiiert und fördert kunstwissenschaftliche Geschlechterforschung in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen. Gegenwärtig wird ein Forschungsfeld aufgebaut zu Beziehungen zwischen ästhetischen, sozialen und kulturellen Prozessen und Politiken in Bildern und Räumen und den darin formulierten Subjektpositionen und ihren geschlechtlichen Einschreibungen.



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Förderung Förderung


Das Mariann Steegmann Institut fördert Forschungsvorhaben und –vernetzungen im Feld kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung. Besonderes Anliegen des Instituts ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. In Zusammenarbeit mit der Universität Bremen dient die Verleihung des Mariann-Steegmann-Stipendiums als ein wesentlicher Schritt, hervorragend qualifizierte Promovierende zu unterstützen.

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Bibliothek Bibliohtek


Die Studienbibliothek des Mariann Steegmann Instituts bleibt bis auf Weiteres geschlossen.


Wir bleiben weiterhin per Mail für Sie erreichbar. Externe Nutzerinnen und Nutzer können in Absprache mit den Mitarbeiterinnen des MSI Termine für Bibliotheksbesuche vereinbaren, sobald die Studienbibliothek wieder geöffnet hat. Wir werden Sie hier informieren, sobald wir absehen können wann wir unsere Türen wieder für Sie öffnen können.

Terminvergabe per Mail unter: msi-bibliothek@msi.uni-bremen.de

 

Das Mariann Steegmann Institut verfügt über eine Studienbibliothek, die kontinuierlich ausgebaut wird. Wichtiger Grundstock ist die von Josef Steegmann aufgebaute Kunstbibliothek, die dem Institut seitens der Mariann Steegmann Stiftung übergeben wurde. Schwerpunkt des weiteren Präsenzbestands sind Publikationen im Bereich der kunstwissenschaftlichen Geschlechterforschung, zu Künstlerinnen und ihrer Geschichte sowie zum Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen. Derzeit wird der vorhandene Bestand erfasst und zukünftig über eine Datenbank zugänglich sein. 

Teil der Bibliothek ist auch das
Höge-Archiv, das zu Forschungszwecken dem Mariann Steegmann Institut zur Verfügung gestellt wurde. Die Höge existierte als Künstlerinnenhof in der Nähe von Bremen von 1998-2004. Bis heute existiert die Internationale Künstlerinnenstiftung Die Höge, die Kunstprojekte von Künstlerinnen fördert. 

Öffnungszeiten:

Die Bibliothek ist immer
mittwochs von 14.00-18.00 Uhr und auf Anfrage geöffnet.
FVG M1061

Tel. +49 421 218 697 12
msi-bibliothek@msi.uni-bremen.de

Archiv Archiv


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