Aktuelles Aktuelles


Aktuelles im Forschungsfeld
wohnen+/-ausstellen:

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wohnen³ bezahlbar. besser. bauen.
Architektonische Lösungen und künstlerische Interventionen

5. Dezember 2021 – 3. Juli 2022

Ein Ausstellungsprojekt des Hafenmuseums Speicher XI Bremen, des b.zb Bremer Zentrums für Baukultur und des Mariann Steegmann Instituts. Kunst & Gender/Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen.

Ort: Hafenmuseum Speicher XI
Am Speicher XI, 1 in 28217 Bremen / Überseestadt
Es gilt die 2G-Regel und medizinische Maskenpflicht!

Ausstellungsbegleitend gibt es ein Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Führungen, einem Forschungssalon und Schulklassenprojekten.

Weitere Informationen:

www.bezahlbarbesserbauen.net

www.hafenmuseum-speicherelf.de

www.bzb-bremen.de

 

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Online-Vortrag

25. Januar 2022, 18.00 Uhr

Judith Raum, Berlin

Stoffgebiete // Textile Territories

In raumgreifenden Installationen und Performances setzt sich die Berliner Künstlerin Judith Raum seit 2017
mit gewebten Funktionsstoffen des Bauhauses der frühen 1930er Jahre auseinander. Durch das U?berlagern historischer und gegenwärtiger Materialien und Perspektiven sowie die Verknüpfung künstlerischer, wissenschaftlicher und kuratorischer Herangehensweisen entstehen in Raums Arbeiten relationale Konstellationen. Die konzeptionelle Klarheit und ästhetische Eigenart der Gewebe stehen historischen und wirtschaftlichen Zusammen- hängen gegenüber, die sich als nicht frei von Konflikthaftigkeit erweisen. Nicht nur werden in den Stoffen teils vergessene architektonische Anwendungen oder gegensätzliche Designpolitiken manifest. Die textilen Rohmaterialien, die in den Stoffen verwendet wurden, waren auch Teil der zunehmend nationalistischen und territorialen Wirtschaftspolitik. Zudem werden Hierarchien zwischen Architektur, Freier Kunst und Design greifbar, die manipulativ auf die gestalterischen Produktionsbedingungen einwirkten und Mythen produzierten – Mythen, die bis heute wertbildend sind.

 
In ihrem Vortrag wird Judith Raum über kürzlich für das MoMA, New York City, und die Stiftung Bauhaus Dessau entstandene Installationen, Videos und Performances sprechen, in denen der Schwerpunkt auf dem Werk der Bauhaus-Textildesignerin Otti Berger und der Verknüpfung der phänomenologischen Eigenschaften ihrer Entwürfe mit einer sozialgeschichtlichen Untersuchung der Produktionsbedingungen im zunehmend nationalsozialistisch geprägten Deutschland liegt. Thema werden in diesem Zusammenhang auch die Methodik der Archivrecherche für das Projekt und missverständliche Begegnungen im Feld von artistic research und Interdisziplinarität sein.


Die Veranstaltung findet via Zoom statt: https://uni-bremen.zoom.us/j/95878252607?pwd=dWc1QzcwbnZDT3hibmdmcGJ3OUEyQT09
Meeting-ID: 958 7825 2607 
Kenncode: 413737

 

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Online-Vortrag SALON TIER

10. Februar 2022, 18.00 Uhr

A Dollhouse for Dinosaurs. Einbrüche ins Wohnen

Hörner/Antlfinger (Künstler*innen, Kunsthochschule für Medien Köln)

 

Der Zoom-Link wird zeitnah hier bekannt gegeben.

Eine Online-Veranstaltungsreihe kuratiert von Silke Förschler, Christiane Keim und Astrid Silvia Schönhagen im Rahmen des Projekts c/o HABITAT TIER

SALON TIER ist eine Veranstaltungsreihe des Forschungsfeldes wohnen +/-ausstellen in der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Universität Bremen mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender.

 

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PUBLIKATIONEN

Elena Zanichelli 
Die Wand als Störgröße: Monica Bonvicini, in: Julia Freytag, Astrid Hackel, Alexandra Tacke (Hg.): "Gegen die Wand. Subversive Positionierungen von Autorinnen und Künstlerinnen", Berlin: Neofelis Verlag 2021.
S. 241-280.

Irene Nierhaus
Das eingerichtete Leben: Zu Zeige- und Bildpolitiken des Wohnens im Roten Wien,
in: Arch+ Zeitschrift für Architektur und Urbanismus, 
Heft 244, Wien: Das Ende des Wohnbaus (als Typologie) 2021.
S. 78-83.


Irene Nierhaus
Unbehaust: Zur Gegenwärtigkeit krisenhaften Wohnens, in: der architekt / herausgegeben vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA. 
Themenheft: mittendrin außen vor: obdachlosigkeit in der stadt, Heft 2/2021, S. 63-67.

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Kontakt Kontakt


Mariann Steegmann Institut
Kunst & Gender
c/o Universität Bremen
FVG M1060/1061
Celsiusstr. 2
28359 Bremen

Tel +49 421 218 697 11
Tel +49 421 218 697 12
info@msi.uni-bremen.de
www.mariann-steegmann-institut.de

 

Postanschrift

Mariann Steegmann Institut
Kunst & Gender
c/o Universität Bremen
Celsiusstr. 2
28359 Bremen

Impressum Impressum


Herausgeber
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Inhaltliche Konzeption und
Redaktion
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Konzeption, Gestaltung und
Realisation
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Haftungsausschluss

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Institut Institut


Das Mariann Steegmann Institut Kunst & Gender ist eine seit Juni 2010 neu gegründete Forschungseinrichtung mit Sitz an der Universität Bremen.
Eingerichtet wurde das Institut von der Mariann Steegmann Stiftung zur Förderung von Frauen in Musik und Kunst. Das Mariann Steegmann Institut widmet sich der Förderung der Gender-Forschung in den Kunstwissenschaften sowie der Unterstützung der künstlerisch ästhetischen
Praxis und Vermittlung. Zu den besonderen Anliegen des Instituts zählen die Initiierung von Forschungsvorhaben, der Aufbau einer Studienbibliothek, die Förderung des wissenschaftlichen Austausches sowie die des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Kooperation Kooperationen


Grundlage für die Einrichtung des Mariann Steegmann Instituts ist – auf Basis eines langfristig angelegten Kooperationsvertrags mit der Universität Bremen – die Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstwissenschaft - Filmwissenschaft - Kunstpädagogik im Fachbereich 9 Kulturwissenschaften mit dem Ziel, einen Forschungszusammenhang zu kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung zu profilieren und zu vernetzen. 

Personen Personen


Leitung
-
Mitarbeiterinnen
Stipendatinnen
-
Assoziierte
-
Vorstand und Beirat

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Mariann Steegman Mariann Steegmann


Das Mariann Steegmann Institut ist eine Einrichtung der Mariann Steegmann Stiftung zur Förderung von Frauen in Kunst und Musik, deren Gründung als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Bremen durch das Vermächtnis von Mariann Steegmann ermöglicht wurde. 


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Forschung Forschung


Das Mariann Steegmann Institut initiiert und fördert kunstwissenschaftliche Geschlechterforschung in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen. Gegenwärtig wird ein Forschungsfeld aufgebaut zu Beziehungen zwischen ästhetischen, sozialen und kulturellen Prozessen und Politiken in Bildern und Räumen und den darin formulierten Subjektpositionen und ihren geschlechtlichen Einschreibungen.



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Förderung Förderung


Das Mariann Steegmann Institut fördert Forschungsvorhaben und –vernetzungen im Feld kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung. Besonderes Anliegen des Instituts ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. In Zusammenarbeit mit der Universität Bremen dient die Verleihung des Mariann-Steegmann-Stipendiums als ein wesentlicher Schritt, hervorragend qualifizierte Promovierende zu unterstützen.

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Bibliothek Bibliohtek


Die Studienbibliothek des Mariann Steegmann Instituts bleibt bis auf Weiteres geschlossen.


Wir bleiben weiterhin per Mail für Sie erreichbar. Externe Nutzerinnen und Nutzer können in Absprache mit den Mitarbeiterinnen des MSI Termine für Bibliotheksbesuche vereinbaren, sobald die Studienbibliothek wieder geöffnet hat. Wir werden Sie hier informieren, sobald wir absehen können wann wir unsere Türen wieder für Sie öffnen können.

Terminvergabe per Mail unter: msi-bibliothek@msi.uni-bremen.de

 

Das Mariann Steegmann Institut verfügt über eine Studienbibliothek, die kontinuierlich ausgebaut wird. Wichtiger Grundstock ist die von Josef Steegmann aufgebaute Kunstbibliothek, die dem Institut seitens der Mariann Steegmann Stiftung übergeben wurde. Schwerpunkt des weiteren Präsenzbestands sind Publikationen im Bereich der kunstwissenschaftlichen Geschlechterforschung, zu Künstlerinnen und ihrer Geschichte sowie zum Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen. Derzeit wird der vorhandene Bestand erfasst und zukünftig über eine Datenbank zugänglich sein. 

Teil der Bibliothek ist auch das
Höge-Archiv, das zu Forschungszwecken dem Mariann Steegmann Institut zur Verfügung gestellt wurde. Die Höge existierte als Künstlerinnenhof in der Nähe von Bremen von 1998-2004. Bis heute existiert die Internationale Künstlerinnenstiftung Die Höge, die Kunstprojekte von Künstlerinnen fördert. 

Öffnungszeiten:

Die Bibliothek ist immer
mittwochs von 14.00-18.00 Uhr und auf Anfrage geöffnet.
FVG M1061

Tel. +49 421 218 697 12
msi-bibliothek@msi.uni-bremen.de

Archiv Archiv


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