Dr. Kathrin Heinz

Leiterin und Geschäftsführerin des
Mariann Steegmann Instituts.
Kunst & Gender

Tel +49 (0)421 218 69711
k.heinz(at)msi.uni-bremen.de

 

Kurzbiografie:

Kunstwissenschaftlerin, Studium der Fächer Kunst und Deutsch (Sek. II) an der Universität Bremen,
Examensarbeit: Die Künstlerin und ihr Spiegelbild. Maria Lassnigs Selbstporträts im Vergleich (1996).

1989–1992 Gründungsmitglied der Zentralen Kommission für Frauenfragen (ZKFF) an der Universität Bremen.

1991–1992 Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen.

1996–1998 Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Gründungskommission Zentrum für feministische Studien, Universität Bremen

1998–2001 Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung Zentrum für feministische Studien (heute Zentrum Gender Studies).

Initiierung, Konzeption und Organisation von interdisziplinären Projekten und Veranstaltungen an der Universität Bremen gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Fachdisziplinen, wie u. a. 1996–2001 Vortragsreihe Ortswechsel. Fragen und Ergebnisse der Frauen- und Geschlechterforschung, 1997 Vortragsreihe KörperBilder KörperPolitiken. Ein interdisziplinäres Forum für feministische Theorien, 1998 Vortragsreihe Ich ohne Gewähr. Relektüren weiblicher Subjektivität. Feministische Theorie und Literaturwissenschaft im Dialog, 1998–2001 Projekt feministische Theorien im Nordverbund/ProFeTiN, 2000 Veranstaltungsreihe Denklust. Positionen feministischer Theoretikerinnen, 2000/2001 Bremer-Oldenburger Mittagsvorlesungen zur Frauen- und Geschlechterforschung: Körper und Geschlecht.

1999–2002 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen.

2001–2003 Konzeption und Durchführung der Symposienreihe Im (Be)Griff des Bildes für das Künstlerhaus Bremen gemeinsam mit Dorothee Richter und Sigrid Adorf.

2004–2005 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen.

2004 Konzept und Durchführung des Symposiums Roland zum Anlass: Helden, Supermänner, Soldaten Kommentare zu mythischen Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert an der Universität Bremen, gemeinsam mit Irene Nierhaus.

2005–2006 Promotionsabschlussstipendium der Universität Bremen.

Seit 2005 Mitherausgeberin von FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur.

2006–2009 Stipendium der Mariann Steegmann Stiftung.

2010 Promotion zu Heldische Konstruktionen. Von Wassily Kandinskys Reitern, Rittern und heiligem Georg.

Seit 2009 Leiterin und Geschäftsführerin des MSI.

Seit 2010 Leiterin des Forschungsfelds wohnen+/-ausstellen des MSI in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik.

Seit 2014 Herausgeberin der Schriftenreihe wohnen+/-ausstellen.

Lehraufträge an den Universitäten Bremen und Oldenburg.

 

Forschungsschwerpunkte zur Kunst- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Konzeptionen von Künstler- und Autorschaft in der Moderne, Geschlechterforschung, Körpergeschichte und Subjektkonstruktionen. Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen.

 

 

Publikationen:

Monografien und Herausgaben:

Heldische Konstruktionen. Von Wassily Kandinskys Reitern, Rittern und heiligem Georg, Bielefeld: transcript 2014 (im Erscheinen);

Selbst im Bild. Kulturelle Versprechungen, gemeinsam mit Insa Härtel, Themenheft von FKW// Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Heft 50/Dezember 2010;

Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart, gemeinsam mit Irene Nierhaus, Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41/Juni 2006;

Im (Be)Griff des Bildes, gemeinsam mit Dorothee Richter und Sigrid Adorf als Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 35/Juli 2003;

Feministische Forschung-Nachhaltige Einsprüche, gemeinsam mit Barbara Thiessen, Opladen: Leske und Budrich 2003;

Subjekt und Erkenntnis. Einsichten in feministische Theoriebildungen, hg. vom Projekt feministische Theorien im Nordverbund, Opladen: Leske und Budrich 2000.

 

Aufsätze:

Wassily Kandinskys Bildpotenz. Künstlerische Schöpfung als Zeugungsakt. In: Biologische Metaphern. Zwischen Kunst, Kunstgeschichte und Wissenschaft in Neuzeit und Moderne, hg. von Anja Zimmermann, Berlin: Reimer 2014 (im Erscheinen);

Verräumlichung von Kultur. wohnen+/-ausstellen: Kontinuitäten und Transformationen eines kulturellen Beziehungsgefüges, gemeinsam mit Irene Nierhaus und Christiane Keim. In: Transformationen des Kulturellen: Prozesse des gegenwärtigen Kulturwandels, hg. von Andreas Hepp und Andreas Lehmann-Wermser, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2013, S. 117–130;

Territorialakte des Künstlers. Über den Einsatz des heiligen Georg in Kandinskys Bildräumen. In: Landschaftlichkeit zwischen Kunst, Architektur und Theorie, hg. von Irene Nierhaus, Josch Hoenes, Annette Urban, Berlin 2010, S. 137–147;

„[ich]“: Funktionen des Autobiographischen in der Kunstgeschichte. In: FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Themenheft Standort[e]: Gender – Bild – Politik, Heft 44, Dez. 2007;

Der Drachenkämpfer Wassily Kandinsky. Über Helden und ihre Verbindungen. In: Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart, gemeinsam mit Irene Nierhaus, Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41, Juni 2006, S. 35–50;

Putzfrau, Malerin, Prima Ballerina. Gespräche über Körperporträts, gemeinsam mit Ilse Modelmog und Barbara Thiessen. In: Körperdiskurse und Geschlecht. Vorlesungen zur Frauen- und Geschlechterforschung, hg. vom Zentrum für feministische Studien und vom Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Opladen: Leske und Budrich 2002, S. 117–152;

SUBjektVISIONEN-VERSIONEN feministischer Erkenntnistheorien. Einleitung, gemeinsam mit Sabine Barz, Ute Jeß-Desaever, Michaele Kuhnhenne, Nikola Müller, Dörte Weber. In: Subjekt und Erkenntnis. Einsichten in feministische Theoriebildungen, hg. von Projekt feministische Theorien im Nordverbund, Opladen: Leske und Budrich 2000, S. 11–20;

Ich werde gesehen – also bin ich? oder über ein verfängliches Aha-Erlebnis. Jacques Lacans Theorie des „Spiegelstadiums“ im Kontext künstlerischer Produktion. Gekürzte Fassung des gleichnamigen Vortrags in der Künstlerhauszeitung Bremen, Januar 2000, S. 13–16.

Prof. Dr. Irene Nierhaus

Leiterin des Mariann Steegmann
Instituts. Kunst & Gender,
Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetische Theorie

Tel +49 (0)421 218 67710
nierhaus(at)uni-bremen.de



Kurzbiografie: 

Kunstwissenschaftlerin, Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Wien und Rom. 1988 Dissertationsförderungspreis der Stadt Wien. 

1989 Promotion. 

1992–1996 Universitätsassistentin am Institut für Kunstgeschichte der Technischen Universität Graz.

1993 Wissenschaftsstipendium der Stadt Wien. Forschungsassistentin bei verschiedenen Forschungsprojekten des Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung sowie des Wissenschaftsfonds der österreichischen Nationalbank.

1997–1999 Charlotte-Bühler-Stipendiatin des Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung.

2000 Habilitation an der Carl-
von-Ossietzky-Universität in
Oldenburg.

Zwischen 1999 und 2002 Gast- und Vertretungsprofessuren an der
Gesamthochschule Kassel, an der
Universität für Angewandte Kunst,
Wien und an der Universität
Trier. Weitere Lehre an Univer-
sitäten, Technischen Universitäten
und Kunsthochschulen, u.a. in
Wien, Graz, Linz, Oldenburg.

Seit 2002 Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetische Theorie an der Universität Bremen.


Forschungsschwerpunkte:

Forschungsschwerpunkte zur visuellen und räumlichen Kultur, insbesondere zu Beziehungen zwischen Kunst, Architektur und bildnerischen Medien des 19. und  20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen. Geschichte und Theorie zum Verhältnis von Bild und Raum. Beide werden als ästhetische, kulturelle, soziale und politische Anordnungsgefüge gedacht, in denen auch Autor-, Betrachter- oder Bewohnerschaft artikuliert wird.
Medientransversale und theoretisch orientierte Studien in kulturwissenschaftlicher Kontextbildung. Geschlechterforschung. 


Mitgliedschaften u.a.:

Editorial Board „Interiors:
Design, Architecture, Culture“
Journal/Kingston UK;
1991–2001 Vorstandsmitglied
der Österreichischen Gesellschaft
für Architektur (ÖgfA) und Redaktionsmitglied der Zeitschrift der
Österreichischen Gesellschaft für Architektur UM BAU;
1995–1997 Vorstandsmitglied des Österreichischen Kunsthistorikerverbandes.


Projekte:

Seit 2010 Leiterin des Forschungsfelds wohnen+/-ausstellen des
Mariann Steegmann Instituts Kunst & Gender in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft
und Kunstpädagogik/Universität
Bremen.

2008–2010 Landschaftlichkeit.
Förderung Gerda von Henkel-Stiftung, Sparkassenstiftung Bremen 
und Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

2006–2008 Urbanografien.
Forschungskooperation zu Raum- 
und Repräsentationspolitiken mit 
Akademie der bildenden Künste 
Wien/Mag. Elke Krasny (Georg 
Heinemann Stiftungsdozentur).

2005 Universität und Sammlung.
Rechercheprojekt zur Lage der 
kunst- und kulturorientierten 
Sammlungen an Museen in 
Deutschland; Bibliografie zur 
Thematik (Sachbearbeitung: 
Katharina Kiesinger).

2003–2004 und 2009 Geschlecht
und Raum.
Erstellung einer kunstwissen-
schaftlichen Bibliografie zu 
Geschlechterstrukturen in Raum, 
Architektur, sowie deren Bild-
medien zwischen 1989 und 2003 
in der deutschsprachigen, ital-
ienischen und französischen 
Forschungsliteratur. Projekt Fach-
bereich Kulturwissenschaften und 
Zentrum für feministische Studien 
der Universität Bremen.

2001–2003 Stadt-an-Sichten. 
Analysen zu Blick- und Raum-
strukturen des Städtischen in 
der ersten Hälfte des 20. Jahr-
hunderts im europäischen
Vergleich. Jubiläumsfonds der
Österreichischen Nationalbank.

1999–2000 Stadt - Haus - Stadt. 
Eine Studie zu Entwürfen von 
Zentrum und Peripherie Wissen-
schaftsabteilung der Stadt Wien.

1996–1999 Europäische Architektur-
zeichnungen und ihre Bildkonstruk-
tionen um 1930. Projekt zur Theo-
rie und Geschichte der Architek-
turzeichnung bei Avantgarde und
Tradition. Fonds zur Förderung der
wissenschaftlichen Forschung (FWF).

1998 Raum, Architektur und 
Geschlecht. Forschungen zur
theoretischen und historischen
Analyse von ästhetischen und
sozialkulturellen Phänomenen
in Bildender Kunst und Architek-
tur. Einmalige Förderung durch
Wissenschaftsabteilung des
Magistrats Wien.

1996–1997 Alice Schalek – ein 
Leben zwischen den Fronten. 
Projektleitung zur Dokumentations-
fotografie/Basis der gleichnami-
gen Ausstellung im Jüdischen
Museum der Stadt Wien (1999–
2000). Jubiläumsfonds der Öster-
reichischen Nationalbank.

1995 Stadt(hi)story – Zur Ver-
geschichtlichung Wiens seit 1945 
(Architektur und Tourismus). 
Wissenschaftliches Konzept zu 
einem Projekt zu kulturellen 
Identitäten Wiens. Österreichi-
sches Staatsarchiv/ Wien und
Wilfried Haslauer-Stiftung/
Salzburg.

1992–1993 Monument. Vom Wandel
einer öffentlichen Kunstform. 
Projekt "Akademie - Raum - Zeit"
zur Produktion von öffentlichem
Raum im 19. und 20. Jahrhundert
mittels Denkmälern. Akademie für
bildende Künste und Ministerium
für Wissenschaft und Forschung.

19911992 Kommunaler Wohnungsbau
und Tendenzen des Städtebaus 1945
bis 1960 in Wien. 
Projekt "Ideal und Pragmatik" zur
quantitativen Erhebung von Fall-
beispielen der Wiener Architektur
von 1945 bis 1960. Jubiläumsfonds
der Österreichischen Nationalbank.

1990–1991 Wandel medialer Körper-
bilder 1950–1980. Projekt zu Para-
digmen und Paradigmenwandel von
Körperbildern im fotografischen
Medium der Illustriertencovers
(Gruppe ANISS). Fonds zur
Förderung der wissenschaftlichen
Forschung (FWF).

1989–1991 Bürgerliches Wohnen im 
19. Jahrhundert als Ort des Weib-
lichen. Projekt zur theoretischen 
und historischen Analyse von 
Geschlechterstrukturen in Wohn-
theorie und Innenraumdarstel-
lungen im 19. und zu Beginn des 
20. Jahrhunderts. Fonds zur För-
derung der wissenschaftlichen 
Forschung (FWF).

1989–1990 Geschichte der Akade-
mie der bildenden Künste 1938–1945
– kunstpolitische und künstleri-
sche Aspekte. Projekt zur Ge-
schichte der Akademie der bilden-
den Künste in Wien im National-
sozialismus. Ministerium für Wis-
senschaft und Forschung und
Österreichische Hochschüler-
schaft der Akademie der bilden-
den Künste in Wien.

1989 Die plastische Tätigkeit 
Ludwig Wittgensteins. Forschungs-
projekt zu künstlerischen und
architektonischen Arbeiten von
Ludwig Wittgenstein. Fonds zur
Förderung wissenschaftlicher
Forschung und Wiener Secession.

1987–1991 Mediale Bildkultur nach 1945. Medientheoretische und -historische Forschungen als Mitglied der interdisziplinären Gruppe ANISS mit M.L. Angerer (Philosophie-Publizistik), J. Schöbel (Kunstgeschichte), A. Smudits (Kunst- und Mediensoziologe).


Publikationen (Auswahl):

Monografien und Herausgaben:

Landschaftlichkeit zwischen Kunst, Architektur und Theorie, gemeinsam mit Josch Hoenes und Annette Urban, Berlin: Reimer 2010.

Urbanografien: Stadtforschung in Kunst, Architektur und Theorie
, gemeinsam mit Elke Krasny, Berlin: Reimer 2008.

Raum + Geschlecht: Kunstwissenschaftliche Online-Bibliografie zu Geschlechterstrukturen in Raum, Architektur, sowie deren Bildmedien zwischen 1989 und 2003 und 2004 bis 2008 in der deutschsprachigen, italienischen und französischen Forschungsliteratur
. Mitarbeit M. Hövelmeyer, M. Walkowska, Annette Urban, Josch Hoenes.

Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart
, gemeinsam mit Kathrin Heinz, Themenheft der Halbjahreszeitschrift Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41, Juni 2006.

RÄUMEN: Baupläne zwischen Raum, Geschlecht, Visualität und Architektur
, gemeinsam mit Felicitas Konecny, Wien: Selene 2002.

Arch6: Raum, Geschlecht, Architektur
, Wien: Sonderzahl 1999.

Margarete Schütte-Lihotzky: Ricordi dalla restistenza – la vita di una donna architetto 1938-1945
, Firenze: Alinea 1997.

"Kunst-am-Bau" im Wiener kommunalen Wohnbau der 50er Jahre
, Wien, Köln, Weimar: Böhlau 1993 (Kulturstudien. Bibliothek der Kulturgeschichte, Sonderband 10).

Margarete Schütte-Lihotzky: Erinnerungen aus dem Widerstand. Das kämpferische Leben einer Architektin von 1938
1945, Wien: Promedia 1994.

Frauen-Bilder-Männer-Mythen: Kunsthistorische Beiträge
, Berlin: Reimer 1987(gemeinsam mit Isabella Barta, Daniela Hammer-Tugendhat, u.a.).


Aufsätze: 

“Ein-Richtung” as biopolitical procedures in housing after 1945, and their critique in the visual media of the 1960s
. In: Images of the Body in Architecture. Anthropology and Built Space, hg. von Jaspar Cepl, Kirsten Wagner,
Berlin (im Erscheinen). 

Im Auge des Piloten. Ordnungen des Territorialen in der Aeropittura des Futurismus
. In: Sehen-Macht-Wissen: ReSaVoir. Bilder im Spannungsfeld von Kultur, Politik und Erinnerung, hg. von Angelika Bartl u.a., Bielefeld: transcript 2011, S. 59–74.

Landscapeness as social primer and ground: visual and spatial processes between biopolitics, habitation and the body
. In: Space-Resolution, hg. von Peter Mörtenböck u.a., Bielefeld: transcript 2011, S. 29–42.

Grün/Plan: Landschaft und Reterritorialisierung im Wohnbau des Wiederaufbaus
. In: RaumErkundungen: Einblicke und Ausblicke, hg. von V. Elisabeth Tiller und Christoph O. Mayer, Heidelberg: Winter 2011, S. 283–301.

Landschaftlichkeiten: Grundierungen von Beziehungsräumen
. In: Landschaftlichkeit zwischen Kunst, Architektur und Theorie, hg. von Irene Nierhaus, Josch Hoenes,
Annette Urban, Berlin: Reimer
2010, S. 21–38.

The Modern Interior as Geography of Images, Spaces and Subjects: Mies van der Rohe´s and Lilly Reich´s Villa Tugendhat 1928-1931
. In: Designing the Modern Interior: From the Victorians to Today, ed. by Penny Sparke, Anne Massey e.a., Oxford, New York: Berg 2009,
S. 107–118.

Urban Soap: Stadtgeschichte(n) in Mythensorten am Beispiel Rom
. In: Alt-Wien. Spannungsfeld urbaner Identitäten, hg. von Heidemarie Uhl und Monika Sommer, Innsbruck: Studienverlag 2009, S. 167–188.

Denkmäler im Subjekt. Öffentlichkeit, Moderne, Stadtraum und Geschlecht
. In: Hintergrund 42, Themenschwerpunkt „Denkmal“/ Architekturzentrum Wien, Ausgabe 2009, S. 16–23.

Pastor/ale- das soziale Grün als biopolitischer Raum
. In: Politische Raumtypen. Zur Wirkungsmacht öffentlicher Bau- und Raumstrukturen im 20. Jahrhundert. Kunst und Politik, hg. von Ernst Seidl, Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft, Band 11/2009.

Art on Buildings: The Possibilities of Art for the 21st Century
, gemeinsam mit Markus Wailand und Vitus H. We. In: Kunst am Bau, hg. von Claus Pandi, Wien: Holzhausen 2009, S. 32–38.

Staatskörper und Stadtkörper.
Öffentliche Stadträume der Moderne als heteronormative Anordnungen
. In: Sex und die Stadt, hg. v.
Susanne Anna, Ostfildern: Hatje 2008, S. 23–44.

Grün/Plan: Landschaft und Re-
Territorialisierung im Wohnbau
des Wiederaufbaus
. In: „Die Stadt
von Morgen“. Beiträge zu einer
Archäologie des Hansa-Viertels
Berlin, hg. von Annette Maechtel
und Katrin Peters, Köln: König
2008, S. 66–77.

Plan und Rand: Urbanografische
Figuren zu Stadt und Natur
. In: Urbanografien: Stadtforschung in Kunst, Architektur und Theorie, gemeinsam mit Elke Krasny, Berlin: Reimer 2008, S. 15–28.

Zonengrenzen
. In: Asymmetrien: Festschrift für Daniela Hammer-
Tugendhat, hg. von der Universität für Angewandte Kunst, Wien: 2008, S. 61–65.

Raumgrafik. Mediale Differenzen
. In: Der Gesellschaft im Wort. Eine Festschrift der Universität für künstlerische und industrielle
Gestaltung Linz/ Festschrift für Wilfried Posch, Linz: Publication Pn1 2008, S. 124–133.

Statt/Stadt Rom: Zu Mitte und Rand im Rom der Moderne
. In: Imaginäre Architekturen. Raum und Fiktion in Kunst und Gestaltung, hg. von Anette Geiger u. a., Berlin:
Reimer 2006, S. 47–64.

Der Held ist eine (männliche) Auf-Zeichnung. Vorwort
. In: Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart, gemeinsam mit Kathrin Heinz, Themenheft der Halbjahreszeitschrift Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41, Juni 2006, S. 4–10.

Rahmenhandlungen. Zuhause gelernt. Anordnungen von Bild, Raum und Betrachter
. In: Kunst, Museum, Kontexte: Perspektiven der Kunst- und Kulturvermittlung, hg. von Viktor Kittlausz, Winfried Pauleit,
Bielefeld: transcript 2006,
S. 55–73.

Wenk, Silke: Versteinerte Weiblichkeit. Allegorien in der Skulptur der Moderne. Kommentar
. In: Schlüsselwerke der Geschlechterforschung, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005,
S. 306–318.

Wand-Bild-Schirm. Zur Bildräumlichkeit der Moderne
. In: Medien der Kunst: Geschlecht, Metapher, Code. Beiträge der 7. Kunsthistorikerinnen-Tagung in Berlin 2002, hg. von Susanne von Falkenhausen, Silke Förschler, Ingeborg Reichle, Bettina Uppenkamp, Marburg: Jonas 2004, S. 122–132.

Raumgrafik: Mediale Differenzen
. In:  „Die Freiheit der Anderen“. Festschrift für Viktoria Schmidt-Linsenhoff, hg.v. Annegret
Friedrich, Marburg: Jonas 2004,
S. 119–125.

Super-Vision. Eine Geschlechter-
figur von Blick und Raum
. In:
Singularitäten – Allianzen, hg.
von Jörg Huber, Wien, New York:
Springer 2002 (Interventionen 11),
S. 233–248.

Schwellen. Von der Dingfülle zur Materialdichte
. In: Dinge – Medien der Aneignung. Grenzen der Verfügung, hg. von Gisela Ecker u.a., Königstein/Ts.: Helmer 2002,
S. 17–36.

BIG-SCALE. Zum Dispositiv von
superlativem Blick und großem Raum
. In: RÄUMEN. Raum, Geschlecht, Visualität und Architektur, hg. von Irene Nierhaus und
F. Konecny, Wien: Selene 2000,
S. 117–145.

Unzugehörigkeit und Stellungnahme. Zum Buch von Irit Rogoff: Terra infirma. Geography's visual culture.
London, New York 2000. In: Kunsthistoriker aktuell. Mitteilungen des österreichischen Kunsthistorikerverbandes Jg. XIX, 1/2002, S. 3–4.

Unzugehörigkeit und Stellungnahme. Zum Buch von Irit Rogoff: Terra infirma. Geography's visual culture. London, New York 2000
. In: Kunst und Politik. Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft, Schwerpunkt: Postkolonialismus Bd. 4/2002, Osnabrück, S. 132–135.

Cinema-Scope
. In: Sondermodelle. Die 387 Häuser des Peter Fritz, Versicherungsbeamter aus Wien, Stuttgart 2001.

Munitionen des Hauses: Zur Diskursivierung der Grenzen des Privaten
. In: Kunstgrenzen: Funktionsräume der Ästhetik in Moderne und Postmoderne, hg. v. Alice
Bolterauer und Elfriede
Wiltschnigg, Wien: Passagen 2001,
S. 199–212 (Studien zur Moderne 16).

Schriftkopf
. In: Klaus Pinter, Historisches Museum der Stadt Wien. Ausstellungskatalog 2000.

Transfer. Die Stazione Termini und ihre Instandsetzung
. In: Architektur aktuell. 2000 Juni Heft.

Reverse Spaces (Text Irene
Nierhaus, Subtext Eva Bliminger)
. In: High Crime, Graz: Selene 1999, S. 58–69.

Text +Textil: Zur geschlechtlichen Strukturiertheit von Material in der Architektur von Innenräumen
. In: UM-Ordnung, Angewandte Künste und Geschlecht in der Moderne, Marburg: Jonas 1999, S. 84–95.

Orte der nationalen Narration:
Urbaner Raum und Staatliche Repräsentation in Wien
. In: Symbole und Rituale des Politischen: Ost- und Westeuropa im Vergleich, hg. von Andreas Pribersky, Frankfurt/Main, Berlin, Bern, New York: Peter Lang 1999, S. 281–294.

Väter unser: Planer, Politiker, Meister und die Masse. Eine Strukturgeschichte der Kunst im öffentlichen Raum der 50er Jahre
. In: Zur Sache Kunst am Bau. Ein Handbuch für das Durchqueren der Standortfaktoren Architektur, Kunst, Design, Staat Wirtschaft, hg. v. Markus Wailand und Vitus H. Weh, Wien: Triton 1998, S. 30–35.

Einleitung – Macher, Künstler, Star
. In: Studio – Zur Zukunft von Architekturstudium- und beruf.
Um Bau 1998, Sondernummer, Wien, S. 1.

Nationale Narrationen: Zum staatlichen Memorieren im städtischen Zeichengeflecht Wiens
. In: Via triumphalis. Geschichtslandschaft "Unter den Linden" zwischen Friedrich-Denkmal und Schlossbrücke, hg. v. Helmut Engel und Wolfgang Ribbe, Berlin: Akademie 1997,
S. 181–196.

Sequenzen zu Raum, Architektur und Geschlecht. Zur Verräumlichung der Geschlechterdifferenz.
In: Kunst-Geschichte-Soziologie. Beiträge zur soziologischen Kunstbetrachtung aus Österreich. Festschrift für Gerhard Kapner, hg. von Alfred Smudits und Helmut Staubmann, Frankfurt/Main, Berlin, Bern, New York: Peter Lang 1997, S. 264–277.

Die nationalisierte Heimat. Wehrmann und städtische Öffentlichkeit
. In: Kein Land in Sicht. Heimat – Weiblich, hg. von Gisela Ecker, München: Fink 1997,
S. 57–81.

Weiblichkeit als Medialität. Silke Wenk: Versteinerte Weiblichkeit
. In: Frau Kunst Wissenschaft, Heft 23, Marburg/Lahn, Juni 1997,
S. 78–82.

Haus und Heimat. Heimatfilm und Wohnbau der Wiederaufbauzeit.
In: Frau Kunst Wissenschaft, Themenheft "Raumstationen", Heft 22, Marburg/Lahn, Dezember 1996,
S. 18–29.

Die sichtbare Seele. Zur Topologie der Geschlechter im bürgerlichen Wohnen des 19. Jahrhunderts
. In: Wohnräume und Wohnformen. Zuweisungen und Aneignungen. Beiträge zum Diplomwahlfach "Frauen in der Geschichte des Bauens" (Bd.2), ETH Zürich Ws 1994/95. Zürich ETH 1996, S. 5–23.

Wie im Film, Heimat als Projekt des Wiederaufbaus
. In: Ohne Untertitel: Fragmente einer Geschichte des österreichischen Kinos, hg. von Ruth Beckermann und Christa Blümlinger, Wien: Sonderzahl 1996, S. 285–303.

Heimat und Serie. Zum Wohnbau nach 1945
. In: Inventur 45/55. Österreich im ersten Jahrzehnt der Zweiten Republik, hg. von Wolfgang Kos und Georg Rigele, Wien:
Sonderzahl 1996, S. 329–344.

Kunst, wo? Kriterien der Kunst im öffentlichen Raum am Beispiel des kommunalen Wohnbaus der 50er und 60er Jahre
. In: "Kunst in Österreich 1945-1995", hg. von Patrik Werkner, Wien: Universitätsverlag 1996, S. 189–199.

Die/Das Fremde/n + die Kunst.
In: Gespräche an der Fakultät für Architektur. Technische Universität Graz, Graz 1995, S. 57–68.

Vorgarten und Vorzimmer. Nahtstellen von Privatem und Öffentlichem im Wiener Wohnbau nach 1945
. In: Österreich 1945-1955. Gesellschaft, Politik, Kultur, hg. von Reinhard Sieder, Heinz Steinert, Emmerich Tálos, Wien 1995 (Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik 60), S. 581–598.

Sequenzen zu Raum/Architektur und Geschlecht
. In: "Räume". Frauen in der Literaturwissenschaft, Rundbrief 45, Marburg/Lahn: August 1995, S. 11–15.

Biografisches und Werkverzeichnis zu Wolfgang Herzig
. In: Herzig. Mit Gedichten von Wolfgang Bauer, Wien: Holzhausen 1995.

Die Braut: Das Schlafzimmer meiner Frau von Adolf Loos
. In: UM BAU, Heft 14, Wien 1992/93 (erschienen 1994).

Kunst am Bau und Aspekte des kommunalen Wohnbaus
, In: Sozialdemokratie: Zeichen, Spuren, Bilder, hg. von W. Bandhauer, J. Bernard, G. Withalm, Wien: Passagen 1993, S. 149–166.

Erwartungshorizont: Ausstellung als Gestaltungsmittel autoritärer Politik an Wiener Beispielen aus den 30er und 40er Jahren
. In:
Museumsraum, Museumszeit: Zur Geschichte des österreichischen Museums- und Ausstellungswesens, hg. von Gottfried Fliedl u.a., Wien: Picus 1992, S. 155–166.

Die sichtbare Seele: Zur Topologie der Geschlechter im bürgerlichen Wohnen des 19.Jahrhunderts.
In: Frauen. Kunst. Wissenschaft. Heft 13 (Architektur)/ 1992, S. 69–79, Marburg/Lahn.

„Looking good and feeling great“: Methodische Anmerkungen zur Bildanalyse (als Mitglied der Gruppe ANISS)
. In: Medien Journal, hg. von der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationsfragen 1992, S. 153–160.

Korrespondenzen: Zu Arbeiten von Oskar Putz. Katalog der Wiener
Secession zur Ausstellung vom 12.11. bis 13.12.1992
. Wien 1992, o.S.

Geschichte in Prozenten: Zu historischen Spuren der Kunst-am/und-Bau
. In: Veröffentliche Kunst. Kunst im öffentlichen Raum. Dokumentation von Katharina Blaas-Pratscher, hg. vom Amt der NÖ-
Landesregierung/Kulturabteilung. Katalog des NÖ Landesmuseums, NF 2 79, Wien 1991, S. 11–16.

Topologisches zur Fronleichnamsstation Weitensfeld
. In: Um Bau. Österreichische Gesellschaft für Architektur, Wien, Heft 13/ 1991, S. 27–38.

„Stadtflausch“: Das Textile und sein Bild als Gestus der Intimisierung im öffentlichen Raum
. In: Ausstellungskatalog: Wien 1991, Eine Installation von Sylvia Eckermann und Matthias Fuchs. 144. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, 3. Mai bis 30. Juni 1991.

Das Haus als Straßenraum: ein
österreichisches Bauexempel für die Sehnsucht nach der Gleichzeitigkeit mit der Welt aus den 50er Jahren
. In: Pars pro toto, Wien 1990, o.Z.

Embleme der Beheimatung: Der Zusammenhang von Bild und Bau und seine Bedeutung in den Wiener kommunalen Wohnanlagen der 50er Jahre
. In: UM BAU, hg. von der
Österreichischen Gesellschaft für Architektur, Heft 12, 1990,
S. 41–66.

Adoration und Selbstverherrlichung: Künstlerische und kunstpolitische Schwerpunkte an der Akademie der bildenden Künste von den 30er bis Ende der 40er Jahre
. In: Im REICH der Kunst, Akademie der bildenden Künste/Wien im Faschismus, Wien: Vlg. f. Gesellschaftskritik 1990, S. 65–141.

Von der gewaltigen Reinheit der Bilder: Körperbilder/ mit M.L.
Angerer, J. Schöbel, A. Smudits.
In: Blickwechsel. Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit in Kunst und Kunstgeschichte, hg. v. Ines Lindner u.a., Berlin:
Reimer 1989, S. 395–413.

Wandel medialer Körperbilder am Beispiel von Titelblättern zwischen 1955 und 1986/ mit M.L.
Angerer, J. Schöbel, A. Smudits
. In: Semiotik der Geschlechter, Akten des 6. Symposiums der österreichischen Gesellschaft für Semiotik Salzburg 1987, hg. von Jeff Bernhard u. a., Stuttgart/ Wien 1989, S. 121–139.

Der Kopf: Wittgenstein als „aufrichtiger“ Dilettant
. In:
Wittgenstein. Eine Ausstellung der Wiener Secession, Bd. 1 Biographie, Philosophie, Praxis, Wien 1989 (Brüssel 1989), S. 238–251.

Gerda Matejka-Felden: Eine Kunstvermittlerin
. In: Kritische Berichte: Mitteilungsorgan des Ulmer Vereins für Kunst und Kulturwissenschaften/ 16. Jg. /1988/ Heft 1.

Wandel medialer Körperbilder. Am Beispiel von Titelblättern zwischen 1955 und 1985, mit M.L.
Angerer, J. Schöbel, A. Smudits
, In: Interaktion 1. Das Nackte - der Hintergrund, Wien 1987, S.103–109.

Das Zwiegesicht: Facetten der Kunst und Politik der Vereinigung bildender Künstler - Wiener Secession 1914
1945. In: Die Wiener Secession. Die Vereinigung bildender Künstler 1897–1985, Wien/Köln/
Graz: Böhlau 1986, S. 67–109.

Die Fabrik des Hauses: Die Küche für den Arbeiterhaushalt
. In: FrauenKunstGeschichte: Zur Korrektur des herrschenden Blicks,
Gießen 1984, S. 158–166.

Die Erde als Feldherrnhügel. Ein Beitrag zur Heldenästhetik in Wien
. In: Kunststoff Nr. 2/Okt. 1983, o.S.

Viele, viele Küchen: Ein Ziel des „Neuen Bauen“
. In: Kunststoff Nr. 1/Mai 1983, o.S.

Das Wiener Wohnhaus im Klassizismus
, unveröffentl. Manuskript, mit Edith Almhofer und Judith Schöbel, Wien 1978.