Dr. Kathrin Heinz

Leiterin und Geschäftsführerin des 
Mariann Steegmann Instituts. 
Kunst & Gender

Tel +49 (0)421 218 69711
k.heinz(at)msi.uni-bremen.de

 

Kurzbiografie:

Kunstwissenschaftlerin, Studium der Fächer Kunst und Deutsch (Sek. II) an der Universität Bremen,

Examensarbeit: Die Künstlerin und ihr Spiegelbild. Maria Lassnigs Selbstporträts im Vergleich (1996).

 2010 Promotion zu Heldische Konstruktionen. Von Wassily Kandinskys Reitern, Rittern und heiligem Georg.

Lehraufträge an den Universitäten Bremen und Oldenburg.

Seit 2014 Herausgeberin der Schriftenreihe wohnen+/-ausstellen.

Seit 2010 Leiterin des Forschungsfelds wohnen+/-ausstellen des MSI in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik.

Seit 2009 Leiterin und Geschäftsführerin des MSI.

2006–2009 Stipendium der Mariann Steegmann Stiftung.

Seit 2005 Mitherausgeberin von FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur.

2005–2006 Promotionsabschlussstipendium der Universität Bremen.

2004 Konzept und Durchführung des Symposiums Roland zum Anlass: Helden, Supermänner, Soldaten … Kommentare zu mythischen Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert an der Universität Bremen, gemeinsam mit Irene Nierhaus.

2004–2005 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen.

2001–2003 Konzeption und Durchführung der Symposienreihe Im (Be)Griff des Bildes für das Künstlerhaus Bremen gemeinsam mit Dorothee Richter und Sigrid Adorf.

1999–2002 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen.

Initiierung, Konzeption und Organisation von interdisziplinären Projekten und Veranstaltungen an der Universität Bremen gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Fachdisziplinen, wie u. a. 1996–2001 Vortragsreihe Ortswechsel. Fragen und Ergebnisse der Frauen- und Geschlechterforschung, 1997 Vortragsreihe KörperBilder – KörperPolitiken. Ein interdisziplinäres Forum für feministische Theorien, 1998 Vortragsreihe „Ich ohne Gewähr“. Relektüren weiblicher Subjektivität. Feministische Theorie und Literaturwissenschaft im Dialog, 1998–2001 Projekt feministische Theorien im Nordverbund/ProFeTiN, 2000 Veranstaltungsreihe Denklust. Positionen feministischer Theoretikerinnen, 2000/2001 Bremer-Oldenburger Mittagsvorlesungen zur Frauen- und Geschlechterforschung: Körper und Geschlecht.

1998–2001 Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung Zentrum für feministische Studien (heute Zentrum Gender Studies).

1996–1998 Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Gründungskommission Zentrum für feministische Studien, Universität Bremen

1991–1992 Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen.

1989–1992 Gründungsmitglied der Zentralen Kommission für Frauenfragen (ZKFF) an der Universität Bremen.

 

Forschungsschwerpunkte zur Kunst- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Konzeptionen von Künstler- und Autorschaft in der Moderne, Geschlechterforschung, Körpergeschichte und Subjektkonstruktionen. Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen.

 

Publikationen:

Monografien und Herausgaben: 

 

Wohn/Raum/Denken. Politiken des Häuslichen in Kunst, Architektur und visueller Kultur, hg. gemeinsam mit Katharina Eck, Johanna Hartmann und Christiane Keim. Bielefeld: transcript (Schriftenreihe wohnen +/– ausstellen Bd. 5) (im Erscheinen). 

Unbehaust Wohnen. Konflikthafte Räume. Kunst – Architektur – Visuelle Kultur, hg. gemeinsam mit Irene Nierhaus. Bielefeld: transcript 2020 (Schriftenreihe wohnen +/−ausstellen, Bd. 7). 

Zeichen/Momente. Vergegenwärtigungen in Kunst und Kulturanalyse, hg. gemeinsam mit Sigrid Adorf. Bielefeld: transcript 2019.

Seitenweise Wohnen: Mediale Einschreibungen, hg. gemeinsam mit Katharina Eck und Irene Nierhaus. FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Heft Nr. 64, 2018.

Matratze/Matrize: Möblierung von Subjekt und Gesellschaft. Konzepte in Kunst und Architektur, hg. gemeinsam mit Irene Nierhaus. Bielefeld: transcript 2016 (Schriftenreihe wohnen +/−ausstellen, Bd. 3). 

Heldische Konstruktionen. Von Wassily Kandinskys Reitern, Rittern und heiligem Georg, Bielefeld: transcript 2015.

Selbst im Bild. Kulturelle Versprechungen, hg. gemeinsam mit Insa Härtel, Themenheft von FKW// Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Heft 50/Dezember 2010.

Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart, hg. gemeinsam mit Irene Nierhaus, Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41/Juni 2006.

Im (Be)Griff des Bildes, hg. gemeinsam mit Dorothee Richter und Sigrid Adorf als Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 35/Juli 2003.

Feministische Forschung-Nachhaltige Einsprüche, hg. gemeinsam mit Barbara Thiessen, Opladen: Leske und Budrich 2003.

Subjekt und Erkenntnis. Einsichten in feministische Theoriebildungen, hg. vom Projekt feministische Theorien im Nordverbund, Opladen: Leske und Budrich 2000.

 

Aufsätze:

Rein ins Haus. Raumverhältnisse und Wohnbeziehungen an stillen Orten. In: Wohn/Raum/Denken. Politiken des Häuslichen in Kunst, Architektur und visueller Kultur, hg. von Katharina Eck, Johanna Hartmann, Kathrin Heinz, Christiane Keim, Bielefeld: transcript (Schriftenreihe wohnen +/– ausstellen Bd. 5) (im Erscheinen).

Von ausgeschnittenen Möbeln und eingeklebten Gefäßen. Zur Edition von Mia Unverzagt. In: Seitenweise Wohnen: Mediale Einschreibungen, hg. von Katharina Eck, Kathrin Heinz, Irene Nierhaus, FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Heft Nr. 64, 2018, S. 108–113.

Bezugssystem Matratze [Denkausschnitte]. In: Matratze/Matrize: Möblierung von Subjekt und Gesellschaft. Konzepte in Kunst und Architektur, hg. von Irene Nierhaus und Kathrin Heinz, Bielefeld: transcript 2016, S. 41–55 (Schriftenreihe wohnen +/−ausstellen, Bd. 3).

Zum Buch, gemeinsam mit Katharina Eck, Johanna Hartmann, Irene Nierhaus. In: Matratze/Matrize: Möblierung von Subjekt und Gesellschaft. Konzepte in Kunst und Architektur, hg. von Irene Nierhaus, Kathrin Heinz, Bielefeld: transcript 2016, S. 57–70 (Schriftenreihe wohnen +/−ausstellen, Bd. 3).

Wassily Kandinskys Bildpotenz. Künstlerische Schöpfung als Zeugungsakt. In: Biologische Metaphern. Zwischen Kunst, Kunstgeschichte und Wissenschaft in Neuzeit und Moderne, hg. von Anja Zimmermann, Berlin: Reimer 2014, S. 71-92.

Verräumlichung von Kultur. wohnen+/-ausstellen: Kontinuitäten und Transformationen eines kulturellen Beziehungsgefüges, gemeinsam mit Irene Nierhaus und Christiane Keim. In: Transformationen des Kulturellen: Prozesse des gegenwärtigen Kulturwandels, hg. von Andreas Hepp und Andreas Lehmann-Wermser, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2013, S. 117–130.

Territorialakte des Künstlers. Über den Einsatz des heiligen Georg in Kandinskys Bildräumen. In: Landschaftlichkeit zwischen Kunst, Architektur und Theorie, hg. von Irene Nierhaus, Josch Hoenes, Annette Urban, Berlin 2010, S. 137–147.

„[ich]“: Funktionen des Autobiographischen in der Kunstgeschichte. In: FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Themenheft Standort[e]: Gender – Bild – Politik, Heft 44, Dez. 2007.

Der Drachenkämpfer Wassily Kandinsky. Über Helden und ihre Verbindungen. In: Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart, gemeinsam mit Irene Nierhaus, Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41, Juni 2006, S. 35–50.

Putzfrau, Malerin, Prima Ballerina. Gespräche über Körperporträts, gemeinsam mit Ilse Modelmog und Barbara Thiessen. In: Körperdiskurse und Geschlecht. Vorlesungen zur Frauen- und Geschlechterforschung, hg. vom Zentrum für feministische Studien und vom Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Opladen: Leske und Budrich 2002, S. 117–152.

SUBjektVISIONEN-VERSIONEN feministischer Erkenntnistheorien. Einleitung, gemeinsam mit Sabine Barz, Ute Jeß-Desaever, Michaele Kuhnhenne, Nikola Müller, Dörte Weber. In: Subjekt und Erkenntnis. Einsichten in feministische Theoriebildungen, hg. von Projekt feministische Theorien im Nordverbund, Opladen: Leske und Budrich 2000, S. 11–20.

Ich werde gesehen – also bin ich? oder über ein verfängliches Aha-Erlebnis. Jacques Lacans Theorie des „Spiegelstadiums“ im Kontext künstlerischer Produktion. Gekürzte Fassung des gleichnamigen Vortrags in der Künstlerhauszeitung Bremen, Januar 2000, S. 13–16.


Prof. Dr. Irene Nierhaus

Leiterin des Mariann Steegmann 
Instituts. Kunst & Gender, 
Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetische Theorie

Tel +49 (0)421 218 67710
nierhaus(at)uni-bremen.de

 

Kurzbiografie:

Kunstwissenschaftlerin, Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Kunstsoziologie und Kunstphilosophie an der Universität Wien und der Università degli Studi La Sapienza Roma.

Seit 2010 Leiterin des MSI, seit 2010 Begründung und Leitung des Forschungsfeldes wohnen+/-ausstellen des MSI in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Universität Bremen und seit 2014 Herausgeberin der Schriftenreihe wohnen+/-ausstellen im transcript Verlag.

Seit 2002 Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetische Theorie an der Universität Bremen.

Zwischen 1999 und 2002 Gast- und Vertretungsprofessuren an der Gesamthochschule Kassel, an der Universität für Angewandte Kunst, Wien und an der Universität Trier. Weitere Lehre an Universitäten, Technischen Universitäten und Kunsthochschulen, u.a. in Wien, Graz, Linz, Oldenburg. 

2000 Habilitation zu Architektur, Raum und Geschlecht an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg.

1997–1999 Charlotte-Bühler-Stipendiatin des Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung.

1992–1996 Universitätsassistentin am Institut für Kunstgeschichte der Technischen Universität Graz.

Mitarbeiterin mehrerer Forschungsprojekte des Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung Österreich (FWF), des Wissenschaftsfonds der österreichischen Nationalbank, des Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, der Wissenschaftsabteilung der Stadt Wien, der Wilfried Haslauer Stiftung Salzburg, des Österreichischen Staatsarchivs.

1989 Promotion an der Universität Wien zur Kunst im öffentlichen Raum der 1950er Jahre im Wiener kommunalen Wohnbau.

1988 Dissertationsförderungspreis der Wissenschaftsabteilung der Stadt Wien.

 

Forschungsschwerpunkte:

Forschungsschwerpunkte zur visuellen und räumlichen Kultur, insbesondere zu Beziehungen zwischen Kunst, Architektur und bildnerischen Medien des 19. Und 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen. Geschichte und Theorie zum Verhältnis von Bild und Raum. Beide werden als ästhetische, kulturelle, soziale und politische Anordnungsgefüge gedacht, in denen auch Autor-, Betrachter- oder Bewohnerschaft artikuliert wird. Medientransversale und theoretisch orientierte Studien in kulturwissenschaftlicher Kontextbildung. Geschlechterforschung.

 

Mitgliedschaften u.a.:

seit 2015 Mitglied der Baugruppe Gleis 21 Wien (https://gleis21.wien)

seit 2012 FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur

2009 -2016 Editorial Board „Interiors: Design, Architecture, Culture“ Journal/Kingston UK

1991–2001 Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖgfA) und Redaktionsmitglied der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Architektur UM BAU 

1995–1997 Vorstandsmitglied des Österreichischen Kunsthistorikerverbandes.

 

Projekte:

Seit 2014 Wohnseiten. Deutschsprachige Zeitschriften zum Wohnen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, inkl. Vorträge, Workshops, Leitung gemeinsam mit Kathrin Heinz, Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen - Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender.

Seit 2018 Beirätin im Projekt: Die Geburt der Moderne und ihre Gender-Topographie in Wien / Early Modernism and its Gender Topography in Vienna. Leitung Dörte Kuhlmann, Institut für Baugeschichte, Technische Universität Wien. Fond zur Förderung wissenschaftlicher Forschung (FWF).

2016 bis 2019 Unbehaust Wohnen: Verheerende wie diskrete Desaster. Perspektiven auf gesellschaftliche Wohnorte und Aufenthalte im Alltäglichen, inkl. Vorträge, Workshops und internationaler Tagung Mai 2018, Leitung gemeinsam mit Kathrin Heinz, Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen - Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender.

2013 bis 2016 Matratze/Matrize: Substanz und Reproduktion im Wohnen. Konzepte in Kunst und Architektur/ inkl. Vorträge, Workshops und internationaler Tagung Mai 2014 Leitung gemeinsam mit Kathrin Heinz, Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen - Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender.

2012 bis 2014 „Wie Wohnen? Beziehungen zwischen Wohnmodellen, Vorbildern und BewohnerInnen“. Inkl.Tagung November 2012, Wien Museum. Veranstalter der Tagung war das Wien Museum in Kooperation mit dem Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen des Instituts für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen/ Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender.

Seit 2010 Leiterin des Forschungsfelds wohnen+/-ausstellen des Mariann Steegmann Instituts Kunst & Gender in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Universität Bremen.

2008–2010 Landschaftlichkeit. Förderung Gerda von Henkel-Stiftung, Sparkassenstiftung Bremen und Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

2006–2008 Urbanografien. Forschungskooperation zu Raum- und Repräsentationspolitiken mit Akademie der bildenden Künste Wien/Mag. Elke Krasny (Georg Heinemann Stiftungsdozentur).

2005 Universität und Sammlung. Rechercheprojekt zur Lage der kunst- und kulturorientierten Sammlungen an Museen in Deutschland; Bibliografie zur Thematik (Sachbearbeitung: Katharina Kiesinger).

2003–2004 und 2009 Geschlecht und Raum. Erstellung einer kunstwissenschaftlichen Bibliografie zu Geschlechterstrukturen in Raum, Architektur, sowie deren Bildmedien zwischen 1989 und 2003 in der deutschsprachigen, italienischen und französischen Forschungsliteratur. Projekt Fachbereich Kulturwissenschaften und Zentrum für feministische Studien der Universität Bremen.

2001–2003 Stadt-an-Sichten. Analysen zu Blick- und Raumstrukturen des Städtischen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im europäischen Vergleich. Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank.

1999–2000 Stadt - Haus - Stadt. Eine Studie zu Entwürfen von Zentrum und Peripherie Wissenschaftsabteilung der Stadt Wien.

1996–1999 Europäische Architekturzeichnungen und ihre Bildkonstruktionen um 1930. Projekt zur Theorie und Geschichte der Architekturzeichnung bei Avantgarde und Tradition. Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

1998 Raum, Architektur und Geschlecht. Forschungen zur theoretischen und historischen Analyse von ästhetischen und sozialkulturellen Phänomenen in Bildender Kunst und Architektur. Einmalige Förderung durch Wissenschaftsabteilung des Magistrats Wien.

1996–1997 Alice Schalek – ein Leben zwischen den Fronten. Projektleitung zur Dokumentationsfotografie/Basis der gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum der Stadt Wien (1999 - 2000). Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank.

1995 Stadt(hi)story – Zur Vergeschichtlichung Wiens seit 1945 (Architektur und Tourismus). Wissenschaftliches Konzept zu einem Projekt zu kulturellen Identitäten Wiens. Österreichisches Staatsarchiv/ Wien und Wilfried Haslauer-Stiftung/Salzburg.

1992–1993 Monument. Vom Wandel einer öffentlichen Kunstform. Projekt "Akademie - Raum - Zeit" zur Produktion von öffentlichem Raum im 19. und 20. Jahrhundert mittels Denkmälern. Akademie für bildende Künste und Ministerium für Wissenschaft und Forschung.

1991–1992 Kommunaler Wohnungsbau und Tendenzen des Städtebaus 1945 bis 1960 in Wien. Projekt "Ideal und Pragmatik" zur quantitativen Erhebung von Fallbeispielen der Wiener Architektur von 1945 bis 1960. Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank.

1990–1991 Wandel medialer Körperbilder 1950–1980. Projekt zu Paradigmen und Paradigmenwandel von Körperbildern im fotografischen Medium der Illustriertencovers (Gruppe ANISS). Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

1989–1991 Bürgerliches Wohnen im 19. Jahrhundert als Ort des Weiblichen. Projekt zur theoretischen und historischen Analyse von Geschlechterstrukturen in Wohntheorie und Innenraumdarstellungen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

1989–1990 Geschichte der Akademie der bildenden Künste 1938–1945 – kunstpolitische und künstlerische Aspekte. Projekt zur Geschichte der Akademie der bildenden Künste in Wien im Nationalsozialismus. Ministerium für Wissenschaft und Forschung und Österreichische Hochschülerschaft der Akademie der bildenden Künste in Wien.

1989 Die plastische Tätigkeit Ludwig Wittgensteins. Forschungsprojekt zu künstlerischen und architektonischen Arbeiten von Ludwig Wittgenstein. Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung und Wiener Secession.

1987–1991 Mediale Bildkultur nach 1945. Medientheoretische und -historische Forschungen als Mitglied der interdisziplinären Gruppe ANISS mit M.L. Angerer (Philosophie-Publizistik), J. Schöbel (Kunstgeschichte), A. Smudits (Kunst- und Mediensoziologe).

Publikationen (Auswahl):

Monografien und Herausgaben:

Unbehaust Wohnen. Konflikthafte Räume. Kunst – Architektur – Visuelle Kultur, hg. gemeinsam mit Kathrin Heinz. Bielefeld: transcript 2020 (Schriftenreihe wohnen+/−ausstellen, Bd. 7).

Seitenweise Wohnen: Mediale Einschreibungen, hg. gemeinsam mit Katharina Eck und Kathrin Heinz. FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Heft Nr. 64, 2018.

Matratze/Matrize: Möblierung von Subjekt und Gesellschaft. Konzepte in Kunst und Architektur, hg. gemeinsam mit Kathrin Heinz, Bielefeld: transcript 2016 (Schriftenreihe wohnen+/−ausstellen, Bd. 3).

Wohnen Zeigen. Modelle und Akteure des Wohnens in Architektur und visueller Kultur, hg. gemeinsam mit Andreas Nierhaus, Bielefeld: transcript 2014 (Schriftenreihe wohnen+/−ausstellen, Bd. 1).

Landschaftlichkeit zwischen Kunst, Architektur und Theorie, hg. gemeinsam mit Josch Hoenes und Annette Urban, Berlin: Reimer 2010.

Urbanografien: Stadtforschung in Kunst, Architektur und Theorie, hg. gemeinsam mit Elke Krasny, Berlin: Reimer 2008.

Raum + Geschlecht: Kunstwissenschaftliche Online-Bibliografie zu Geschlechterstrukturen in Raum, Architektur, sowie deren Bildmedien zwischen 1989 und 2003 und 2004 bis 2008 in der deutschsprachigen, italienischen und französischen Forschungsliteratur. Mitarbeit M. Hövelmeyer, M. Walkowska, Annette Urban, Josch Hoenes.

Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart, hg. gemeinsam mit Kathrin Heinz, Themenheft der Halbjahreszeitschrift Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41, Juni 2006.

RÄUMEN: Baupläne zwischen Raum, Geschlecht, Visualität und Architektur, hg. gemeinsam mit Felicitas Konecny, Wien: Selene 2002.

Arch6: Raum, Geschlecht, Architektur, Wien: Sonderzahl 1999.

Margarete Schütte-Lihotzky: Ricordi dalla restistenza – la vita di una donna architetto 1938-1945, Firenze: Alinea 1997.

"Kunst-am-Bau" im Wiener kommunalen Wohnbau der 50er Jahre, Wien, Köln, Weimar: Böhlau 1993 (Kulturstudien. Bibliothek der Kulturgeschichte, Sonderband 10).

Margarete Schütte-Lihotzky: Erinnerungen aus dem Widerstand. Das kämpferische Leben einer Architektin von 19381945, Wien: Promedia 1994.

Frauen-Bilder-Männer-Mythen: Kunsthistorische Beiträge, Berlin: Reimer 1987 (hg. gemeinsam mit Isabella Barta, Daniela Hammer-Tugendhat, u.a.).

 

Aufsätze:

Beiträge von 2019/20 vollständige Liste unter: https://www.uni-bremen.de/kunst/personen/prof-dr-irene-nierhaus/

Interview: Hinter den Türen, interviewt von Oliver Geyer. In: fluter – Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, Frühjahr 2020, Nr. 74 (Themenschwerpunkt: Wohnen), S. 6-9.

Stillstand: Zur Kategorie der Ruhe im Wohnen der Moderne in Text und Bild. In: Ein Dialog der Künste: Der spatial turn in der Architektur und die Beschreibung in der Literatur der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, hg. von Barbara von Orelli-Messerli, Universität Zürich, Petersberg: Michael Imhoff (im Erscheinen).

Ilja Ehrenburgs Geranienstock. Zum alten Subjekt im neuen Wohnen in Wohndiskursen der Moderne. In: Ein Dialog der Künste: Neuinterpretation von Architektur und die Beschreibung in der Literatur der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, hg. von Barbara von Orelli-Messerli, Universität Zürich, Petersberg: Michael Imhoff (im Erscheinen).

GeWANDungen: Mode, Modernisierung und Wohnen.
In: Moden der Kleidung – Moden des Geistes, hg. von Hubertus Busche und Yvonne Förster, Tübingen: Mohr-Siebeck 2019, S. 57–73.

WOHNraum Kirche? Schnittstellen zwischen ästhetischen Praktiken des Alltäglichen und Sakralen. In: Raumkult-Kultraum. Architektur und Ausstattung in (post)traditionalen Gemeinschaften, Linzer Beiträge zur Kunstwissenschaft und Philosophie, hg. von Maximiliane Buchner und Anna Minta, Bielefeld: transcript 2019, S. 187–202.

Wohnen. Domestisches, Wohnwissen und Schau_Platz: Kulturanalysen zum Gesellschaftlichen des Ein_Richtens: Theoretische Prolegomena für eine kunstwissenschaftliche Wohnforschung. In: Zeichen/ Momente. Vergegenwärtigungen in Kunst und Kulturanalyse, hg. von Sigrid Adorf, Kathrin Heinz, Bielefeld: transcript 2019, S. 131–146.